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Cathrin Marin

Mai 2015: Zukunft der Interdisziplinären Frühförderung in Minden – Wie geht es weiter?

Die Umwandlung des ehemaligen Früherkennungszentrums (FEZ) an den Mühlenkreiskliniken in ein Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) war in 2010 eine Forderung der Politik über die Parteien hinweg. Als dieses nicht gelang, wandelte man das FEZ in eine Interdisziplinäre Frühförderung (IFF) um.

Hier werden Kinder bis 6 Jahre mit Störungen in ihrer geistigen, körperlichen und/oder seelischen Entwicklung behandelt und gefördert. Basis der Finanzierung sind Verträge zwischen der IFF, den Krankenkassen und dem Kreis Minden-Lübbecke. In einem SPZ werden Kinder und Jugendliche durch ein multiprofessionelles Team medizinisch betreut. Die Finanzierung wird von den Krankenkassen in Form von Pauschalen, die aber regional unterschiedlich ausfallen, übernommen.

Aktuell haben sich der Vorstand der Mühlenkreiskliniken entschieden, ein SPZ zu gründen und demnach scheinbar die IFF aufzugeben, was nicht nur für die Eltern und Kinder, sondern auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu großen Verunsicherungen führt.

Darum hatte Die Linke beim Träger der IFF – nämlich dem Kreis – im Rahmen des Sozial-und Gesundheitsausschusses zum aktuellen Stand nachgefragt.

Dort antwortete die Kreisverwaltung, dass man dazu über keinerlei Informationen verfüge. Die Linke bewertet diese Antwort als skandalös und unwahr! Der Träger zieht sich aus seiner Verantwortung und überlässt im Sinne des berühmten „operativen Geschäfts“ den Mühlenkreiskliniken die Entscheidungen. Was sagt dazu der Verwaltungsrat? Warum wird hier Politik ausgeschlossen?

Es bestehen schließlich Verträge, die gekündigt werden müssten. Spätestens an dieser Stelle hat die Kreisverwaltung dazu mit Sicherheit Informationen, die der Politik vorenthalten werden!