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Bahn veröffentlicht weitere Detailpläne

Zum Auftakt des Planungsdialogs sprachen sich Kommunen und Kreise von Herford bis Bad Nenndorf geschlossen für den Ausbau der Bestandsstrecke zwischen Wunstorf und Minden aus. Resolutionen gegen den Trassenneubau wurden zuletzt auch vom Kreisausschuss Minden-Lübbecke und in der Mindener Stadtverordnetenversammlung verabschiedet. Unterdessen hat die Bahn weitere Detailpläne veröffentlicht.

Obwohl dies immer verneint wurde, zeigen die Pläne deutlich, dass schon lange an der Ausarbeitung der Varianten gearbeitet wird. Auf die Fragen unseres Bundestagsabgeordneten Friedrich Straetmanns, ob der Bahn genauere Entwürfe vorliegen, antwortete die Deutsche Bahn AG noch am 13.01.2021: "Der Bahn liegen keine weiteren Informationen vor als die, die auf der Internetseite www.hannover-bielefeld.de veröffentlicht wurden. [...] Erst jetzt beginnt die detaillierte Planung. Die Genauigkeit der Angabe von Zahlen sagt nichts über den Planungsstatus aus." (s. Dok. unten)

Der Planungsdialog startete am 14.01.2021. Schon zwei Wochen später stellte die Bahn detaillierte Entwürfe ins Internet, die bereits aus dem Jahr 2015 stammen, also noch vor der Vorstellung des Bundesverkehrswegeplans. Es macht den angekündigten "offenen Planungsdialog" zur Farce - dies sei keine echte Bürgbeteiligung, sondern eine skandalöse "Bürgertäuschung", meint Gesine Frank, Stadtverordnete für DIE LINKE in Minden, drastisch. "Die Empörung bei den Bürgerinitiativen ist unbeschreiblich groß" konstatiert sie. Beteurungen der DB AG, die Pläne seien nicht verbindlich und der Planungsraum weiter völlig offen, würden so absolut unglaubwürdig. Es sei ohnehin schon wenig Vertrauen in den Dialogprozess vorhanden gewesen, dies sei jetzt auf dem Nullpunkt, so die Aktivistin, die sich seit vielen Jahren in der Bürgerinitiative Bigtab engagiert.

Die Planungsentwürfe sind unter folgender Internetadresse zu finden:
https://www.hannover-bielefeld.de/info-brief

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Bahn veröffentlicht weitere Detailpläne

Zum Auftakt des Planungsdialogs sprachen sich Kommunen und Kreise von Herford bis Bad Nenndorf geschlossen für den Ausbau der Bestandsstrecke zwischen Wunstorf und Minden aus. Resolutionen gegen den Trassenneubau wurden zuletzt auch vom Kreisausschuss Minden-Lübbecke und in der Mindener Stadtverordnetenversammlung verabschiedet. Unterdessen hat die Bahn weitere Detailpläne veröffentlicht.

Obwohl dies immer verneint wurde, zeigen die Pläne deutlich, dass schon lange an der Ausarbeitung der Varianten gearbeitet wird. Auf die Fragen unseres Bundestagsabgeordneten Friedrich Straetmanns, ob der Bahn genauere Entwürfe vorliegen, antwortete die Deutsche Bahn AG noch am 13.01.2021: "Der Bahn liegen keine weiteren Informationen vor als die, die auf der Internetseite www.hannover-bielefeld.de veröffentlicht wurden. [...] Erst jetzt beginnt die detaillierte Planung. Die Genauigkeit der Angabe von Zahlen sagt nichts über den Planungsstatus aus." (s. Dok. unten)

Der Planungsdialog startete am 14.01.2021. Schon zwei Wochen später stellte die Bahn detaillierte Entwürfe ins Internet, die bereits aus dem Jahr 2015 stammen, also noch vor der Vorstellung des Bundesverkehrswegeplans. Es macht den angekündigten "offenen Planungsdialog" zur Farce - dies sei keine echte Bürgbeteiligung, sondern eine skandalöse "Bürgertäuschung", meint Gesine Frank, Stadtverordnete für DIE LINKE in Minden, drastisch. "Die Empörung bei den Bürgerinitiativen ist unbeschreiblich groß" konstatiert sie. Beteurungen der DB AG, die Pläne seien nicht verbindlich und der Planungsraum weiter völlig offen, würden so absolut unglaubwürdig. Es sei ohnehin schon wenig Vertrauen in den Dialogprozess vorhanden gewesen, dies sei jetzt auf dem Nullpunkt, so die Aktivistin, die sich seit vielen Jahren in der Bürgerinitiative Bigtab engagiert.

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