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Das Foto zeigt einen Pappkarton.

DIE LINKE NRW

Black-Friday-Streik bei Amazon: Tarifflucht beenden, Dumpinglöhne bekämpfen!

Seit diesem Morgen (25.11.) streiken Amazon-Belegschaften im nordrhein-westfälischen Rheinberg und an anderen Standorten. Die Aktionen sind Bestandteil des weltweiten Aktionstages „Make Amazon Pay" gegen Ausbeutung und Steuervermeidung durch den Versand-Riesen. DIE LINKE unterstützt die Amazon-Beschäftigten in ihrem Kampf um einen Tarifvertrag. Dazu erklärt Christian Leye, Mitglied des Bundestages und Landesvorsitzender von DIE LINKE NRW:

„Am Black Friday, Cyber Monday und im Weihnachtsgeschäft macht Amazon Milliardenumsätze. Für die Beschäftigten bedeutet diese Zeit noch mehr Belastung, Stress und Druck. Was für eine Unverschämtheit, dass Krisengewinnler Amazon denen, die so hart schuften, immer noch einen Tarifvertrag verweigert!" Leye erinnert daran, dass der Konzern ausgerechnet während der Pandemie zu einem Billionen-Dollar-Unternehmen geworden ist, und dass Konzerngründer Jeff Bezos währenddessen als erster Mensch der Geschichte sein Privatvermögen auf mehr als 200 Milliarden Dollar gesteigert hat.

„Die einen häufen einen unfassbar absurden Reichtum an, den anderen wird selbst die Sicherheit eines Tarifvertrags vorenthalten", ärgert sich Christian Leye. „Angesichts dieser Ungerechtigkeit ist der Streik absolut richtig. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass unsere Regierung eine Mitschuld trägt. Merkel und Co. haben jahrelang ihre Hände in den Schoß gelegt, als der Konzern auf dem Rücken seiner Beschäftigten Rekord-Umsätze eingestrichen hat. Und von der neuen Ampel-Truppe fehlen bisher alle Signale, dass sich dies ändern könnte. Als LINKE sagen wir: Amazon und andere Digitalkonzerne sollen endlich Steuern zahlen, und zwar dort, wo sie ihre Umsätze machen! Der furchtbaren Firmenpolitik mit so vielen befristeten Arbeitsverhältnissen muss per Gesetz ein Riegel vorgeschoben werden. Und vor allem: Die Tarifverträge des Einzel- und Versandhandels müssen für allgemeinverbindlich erklärt werden, das Veto-Recht der Arbeitgeber gehört abgeschafft. Dann kann sich auch Amazon dem Tarifvertrag nicht mehr entziehen. Und Lohndumping sowie drohende Altersarmut würden in vielen Unternehmen wirksam verhindert."


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Anschrift & Ansprechpartner

Kreissprecherin: Jule Kegel
Kreissprecher: Sebastian Neumann

Kreisbüro
Kampstraße 27
32423 Minden

Telefon (05 71) 829 743 51

kreisverband@dielinke-muehlenkreis.de

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Black-Friday-Streik bei Amazon: Tarifflucht beenden, Dumpinglöhne bekämpfen!

Seit diesem Morgen (25.11.) streiken Amazon-Belegschaften im nordrhein-westfälischen Rheinberg und an anderen Standorten. Die Aktionen sind Bestandteil des weltweiten Aktionstages „Make Amazon Pay" gegen Ausbeutung und Steuervermeidung durch den Versand-Riesen. DIE LINKE unterstützt die Amazon-Beschäftigten in ihrem Kampf um einen Tarifvertrag. Dazu erklärt Christian Leye, Mitglied des Bundestages und Landesvorsitzender von DIE LINKE NRW:

„Am Black Friday, Cyber Monday und im Weihnachtsgeschäft macht Amazon Milliardenumsätze. Für die Beschäftigten bedeutet diese Zeit noch mehr Belastung, Stress und Druck. Was für eine Unverschämtheit, dass Krisengewinnler Amazon denen, die so hart schuften, immer noch einen Tarifvertrag verweigert!" Leye erinnert daran, dass der Konzern ausgerechnet während der Pandemie zu einem Billionen-Dollar-Unternehmen geworden ist, und dass Konzerngründer Jeff Bezos währenddessen als erster Mensch der Geschichte sein Privatvermögen auf mehr als 200 Milliarden Dollar gesteigert hat.

„Die einen häufen einen unfassbar absurden Reichtum an, den anderen wird selbst die Sicherheit eines Tarifvertrags vorenthalten", ärgert sich Christian Leye. „Angesichts dieser Ungerechtigkeit ist der Streik absolut richtig. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass unsere Regierung eine Mitschuld trägt. Merkel und Co. haben jahrelang ihre Hände in den Schoß gelegt, als der Konzern auf dem Rücken seiner Beschäftigten Rekord-Umsätze eingestrichen hat. Und von der neuen Ampel-Truppe fehlen bisher alle Signale, dass sich dies ändern könnte. Als LINKE sagen wir: Amazon und andere Digitalkonzerne sollen endlich Steuern zahlen, und zwar dort, wo sie ihre Umsätze machen! Der furchtbaren Firmenpolitik mit so vielen befristeten Arbeitsverhältnissen muss per Gesetz ein Riegel vorgeschoben werden. Und vor allem: Die Tarifverträge des Einzel- und Versandhandels müssen für allgemeinverbindlich erklärt werden, das Veto-Recht der Arbeitgeber gehört abgeschafft. Dann kann sich auch Amazon dem Tarifvertrag nicht mehr entziehen. Und Lohndumping sowie drohende Altersarmut würden in vielen Unternehmen wirksam verhindert."

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