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Die Linke Porta Westfalica - Archiv

Archiv Basisgruppe Minden-Porta Westfalica

Neubau der Bahntrasse droht schneller als geplant

Das Verkehrsministerium legte im Sommer konkrete Pläne für ein neues Planungsbeschleunigungsgesetz vor. Dieses Gesetz hätte gravierende Auswirkungen auf das Bahnprojekt ABS/NBS Hannover - Bielefeld. Die Linke Porta Westfalica positioniert sich in einer Stellungnahme.

Stellungnahme

Beschluss des Entwurfs für ein Planungsbeschleunigungsgesetz

Kurz vor der Sommerpause, am 18.07.18 beschloss das Bundeskabinett den Entwurf für ein Planungsbeschleunigungsgesetz. Das Gesetz sieht insbesondere vor, Infrastrukturprojekte zu beschleunigen, indem Verfahren verkürzt und Hemmnisse und Hürden abgebaut werden. In seiner Pressemeldung vom 18.07.2018 verkündet Bundesumweltminister Scheuer sein Ziel: "Engpässe beseitigen und dabei keine Zeit verlieren!". 

Grundlagen des Gesetzes sind ein bereits im Mai 2017 veröffentlichter Abschlussbericht des "Innovationsforums Planungsbeschleunigung" sowie ein daraus entstandenes Strategiepapier vom 24.05.2017. Die darin empfohlenen Strategien weisen den Weg wie Bürgerbegehren, aber auch Einwände und Klagen von Umweltverbänden durch ausgefuchste Gesetzesauslegung reduziert werden sollen. Ebenso werden im Strategiepapier Maßnahmen zur Umgehung und Untergrabung von Entscheidungen des EuGH offenbar.

Dies steht im krassen Gegensatz zum postulierten Vorgehen des BMVI, das noch im letzten Jahr beschwor, man werde bei den Projekten des Bundesverkehrswegeplans alle Betroffenen einbeziehen und BIs an den runden Tisch holen.

Besorgniserregende Fakten des Planungsbeschleunigungsgesetzes:

  • das Raumordnungsverfahren soll künftig in das Planfeststellungsverfahren integriert werden,
  • bei Umweltverträglichkeitsprüfungen soll auf eine Erörterung verzichtet werden
  • die Bundeskompensationsverordnung soll vereinfacht werden, Anforderungen für Ausgleichsflächen sollen stark gelockert werden,
  • die Aushebelung der FFH Richtlinie: Eine Änderung der Fachplanungsgesetze soll angestrebt und auf eine Änderung der FFH-, UVP- und Wasserrahmenrichtlinie hingewirkt werden,
  • die Übernahme von Kompetenzen des Umweltministeriums, bzw. Vereinnahmung des BMU
  • die Zuständigkeit für Anhörungsverfahren im Bereich der Bundesschienenwege soll von den Ländern auf das Eisenbahn-Bundesamt übertragen werden – damit gehen Rechtswege verloren und eine Einflussnahme der Länder ist nicht mehr möglich.

 

Die sind nur wenige Stichpunkte, die das Planungsbeschleunigungsgesetz des BMVI skizzieren.

 

Die Bürgerinitiative gegen den trassenfernen Ausbau der Bahn BIGTAB sieht dringenden Handlungsbedarf. Denn diese Maßnahmen haben nicht nur Auswirkungen auf das uns betreffende Projekt „ABS/NBS Hannover-Bielefeld“. Für Umweltschutzverbände, BIs und betroffene Regionen aller künftigen Verkehrsprojekte ist diese Marschroute skandalös und katastrophal.

Wir fordern eine klare Ablehnung dieses Gesetzes!

 

Gesine Frank
DIE LINKE . Porta Westfalica sowie BIGTAB (Vorstandsmitglied)

08. September 2018

Archiv Basisgruppe Porta Westfalica

vor 2019

Neubau der Bahntrasse droht schneller als geplant

Das Verkehrsministerium legte im Sommer konkrete Pläne für ein neues Planungsbeschleunigungsgesetz vor. Dieses Gesetz hätte gravierende Auswirkungen auf das Bahnprojekt ABS/NBS Hannover - Bielefeld. Die Linke Porta Westfalica positioniert sich in einer Stellungnahme.

Stellungnahme

Beschluss des Entwurfs für ein Planungsbeschleunigungsgesetz

Kurz vor der Sommerpause, am 18.07.18 beschloss das Bundeskabinett den Entwurf für ein Planungsbeschleunigungsgesetz. Das Gesetz sieht insbesondere vor, Infrastrukturprojekte zu beschleunigen, indem Verfahren verkürzt und Hemmnisse und Hürden abgebaut werden. In seiner Pressemeldung vom 18.07.2018 verkündet Bundesumweltminister Scheuer sein Ziel: "Engpässe beseitigen und dabei keine Zeit verlieren!". 

Grundlagen des Gesetzes sind ein bereits im Mai 2017 veröffentlichter Abschlussbericht des "Innovationsforums Planungsbeschleunigung" sowie ein daraus entstandenes Strategiepapier vom 24.05.2017. Die darin empfohlenen Strategien weisen den Weg wie Bürgerbegehren, aber auch Einwände und Klagen von Umweltverbänden durch ausgefuchste Gesetzesauslegung reduziert werden sollen. Ebenso werden im Strategiepapier Maßnahmen zur Umgehung und Untergrabung von Entscheidungen des EuGH offenbar.

Dies steht im krassen Gegensatz zum postulierten Vorgehen des BMVI, das noch im letzten Jahr beschwor, man werde bei den Projekten des Bundesverkehrswegeplans alle Betroffenen einbeziehen und BIs an den runden Tisch holen.

Besorgniserregende Fakten des Planungsbeschleunigungsgesetzes:

  • das Raumordnungsverfahren soll künftig in das Planfeststellungsverfahren integriert werden,
  • bei Umweltverträglichkeitsprüfungen soll auf eine Erörterung verzichtet werden
  • die Bundeskompensationsverordnung soll vereinfacht werden, Anforderungen für Ausgleichsflächen sollen stark gelockert werden,
  • die Aushebelung der FFH Richtlinie: Eine Änderung der Fachplanungsgesetze soll angestrebt und auf eine Änderung der FFH-, UVP- und Wasserrahmenrichtlinie hingewirkt werden,
  • die Übernahme von Kompetenzen des Umweltministeriums, bzw. Vereinnahmung des BMU
  • die Zuständigkeit für Anhörungsverfahren im Bereich der Bundesschienenwege soll von den Ländern auf das Eisenbahn-Bundesamt übertragen werden – damit gehen Rechtswege verloren und eine Einflussnahme der Länder ist nicht mehr möglich.

 

Die sind nur wenige Stichpunkte, die das Planungsbeschleunigungsgesetz des BMVI skizzieren.

 

Die Bürgerinitiative gegen den trassenfernen Ausbau der Bahn BIGTAB sieht dringenden Handlungsbedarf. Denn diese Maßnahmen haben nicht nur Auswirkungen auf das uns betreffende Projekt „ABS/NBS Hannover-Bielefeld“. Für Umweltschutzverbände, BIs und betroffene Regionen aller künftigen Verkehrsprojekte ist diese Marschroute skandalös und katastrophal.

Wir fordern eine klare Ablehnung dieses Gesetzes!

 

Gesine Frank
DIE LINKE . Porta Westfalica sowie BIGTAB (Vorstandsmitglied)

08. September 2018

Menschenunwürdige Zustände in der Georg Rost Str 4, Porta Westfalica Lerbeck

DIE LINKE Porta Westfalica prangert unhaltbare, menschenunwürdige Zustände in dem 7-stöckigen Wohngebäude an und sieht dringenden Handlungsbedarf. Seit die Bas-Group GmbH (Bielefeld) am 1. Oktober 2013 das Gebäude gekauft hat, verfällt es zunehmend. Sanierungsarbeiten und dringende Reparaturen wurden immer wieder angemahnt, dann versprochen aber nicht durchgeführt.

In ihrer Verzweiflung haben sich einige Bewohner nun hilfesuchend an die Partei DIE LINKE gewandt. Obwohl einige Behörden bereits informiert wurden sieht man keinen Handlungsbedarf.

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Kinderfest auf dem Kleinenbremer Dorfmarkt

Hilfe für Flüchtlinge e.V. in Kooperation mit dem Kleinenbremer Dorfmarkt

Aktionen und Fest zum Weltkindertag

Alte Mühle am Rehm, Porta Westfalica Kleinenbremen

Am Sonntag, 21. September 2014
Los geht's um 11 Uhr

Der Veranstalter, die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe, möchte mit dieser Aktion Bürger/innen und Flüchtlinge einander näherbringen und Vorurteile abbauen. Dazu hat der Verein "Hilfe für Flüchtlinge e.V." die Caritas und den Kleinenbremer Dorfmarkt mit ins Boot geholt, der alljährlich vom Bezirksausschuss Kleinenbremen veranstaltet wird. Ein Infostand mit Material der Caritas und Pro Asyl bietet zudem Material zur Situation der Flüchtlinge, das sich unter anderem an Schülerinnen und Schüler richtet. Angestoßen hat die Idee der Ortsverband DIE LINKE Porta Westfalica, dessen Mitglieder selbst in der Flüchtlingshilfe aktiv sind.


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Ostereieraktion Porta Westfalica Hausberge

DIE LINKE. Ortsverband Porta Westfalica

Linke Eier und Informationen am Ostersamstag

Zum Osterfest gab es vom Ortsverband der Linken gute Wünsche und Informationen zu unserem Konzept für eine soziale und ökologische Verkehrswende.

Mit unseren Kandidaten für den Kreistag setzen wir uns für ein Sozialticket und die Beantragung aller dafür vom Land bereit gestellten Fördermittel ein.

[Anm. Administration] Wegen einer Systemmigration steht der gesamte Beitrag leider nicht mehr zur Verfügung

 


 

TTIP TAFTA - Warum es uns auch in Porta betrifft

Stoppt das Freihandelsabkommen mit den USA

Hinter dem harmlosen Begriff "Freihandelsabkommen" steckt ein Projekt, das große Auswirkungen für uns alle haben wird - zumindest wenn es nach dem Willen der Wirtschaftslobbyisten geht.

Derzeit handelt ein Beratungsgremium, dem vor allem Wirtschaftsvertreter der Global-Player angehören, Konditionen aus. Ohne Transparenz und vorbei an allen 

[Anm. Administration] Wegen einer Systemmigration steht der gesamte Beitrag leider nicht mehr zur Verfügung


 

Öffentlicher Nahverkehr in Porta Westfalica

Bus- und Bahnverkehr in Porta Westfalica

Schön, dass uns die Mobil-Agenten des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) des Kreises persönlich über den Fahrplan informieren. Wie das MT berichtete, hielt der Informationsbus "Columbus" am 17. Januar auf dem WEZ-Parkplatz Hausberge, um die Bürgerinnen und Bürger über das neue Fahrplanheft und attraktive Angebote der Region zu beraten.

Ein Einzelfahrschein von Hausberge nach Minden kostet aktuell 3,50 €, von Kleinenbremen gar  4,60 €. Für Bürgerinnen und Bürger, die sich kein Auto leisten können, eine stattliche Summe!

[Anm. Administration] Wegen einer Systemmigration steht der gesamte Beitrag leider nicht mehr zur Verfügung


 

 

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