Minden investiert in PV-Anlagen auf Städtischen Dächern

AktuellesBasisgruppe MindenBasisgruppe PortaFraktionenFraktion Minden

Prüfantrag der Linksfraktion trägt Früchte: er zeigt Potentialflächen auf und bestätigt, dass sich eigene Photovoltaik-Anlagen für die Stadt lohnen.

Endlich wird das umgesetzt, was in der Fortschreibung des Klimaschutzkonzepts und im städtischen Energiekonzept 2021 vorgesehen ist: Auf Stadteigenen Dächern wird nun begonnen, Photovoltaik-Anlagen zu installieren. In Betracht kommen beispielsweise Schulen, Kitas und die Feuerwehrwache. „Durch Fördertöpfe vom Bund (EnergieGebäudeGesetz) rechnet sich diese Investition,“ berichtet Michael Dietl, Initiator für den Prüfauftrag der Linken. „es sichert der Stadt Einnahmen von 2,5 Millionen Euro in 20 Jahren.“ Der Sachkundige Bürger im ‚Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Verkehr‘ freut sich über den wichtigen Schritt Mindens in Richtung Klima-Neutralität.

Stadtkämmerer Kresse hatte schon im Juni 2022 vermeldet, dass bei der Produktion von Strom hier nicht nur ökologisch sondern auch ökonomisch ein riesiger Vorteil für die Stadt entsteht: Konkret werden in einem ersten Schritt sechs Gebäudekomplexe, u.a. die KTG gemeinsam mit den beiden Turnhallen-Dächern „Michaelsen“ und Pöttcherstrasse integriert, sowie die Feuerwehrwache, die die gewonnene Energie zu 100% selbst nutzt, zum Beispiel zum Aufladen des Notstromaggregats.

Im Haushaltsplan 2024 sind die Investitionsgelder, um regenerative Energieproduktion umzusetzen, eingestellt. Insgesamt kommt es zu Subventionierung durch den Bund von 80, 90 Prozent.

Kresse verwies auch auf den Antrag als Prüfauftrag der Fraktion die Linke im ‚Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Verkehr’ vom November 2021, der das alles erst möglich machte und einstimmig von elf Kommunalpolitiker*innen aller Fraktionen beschlossen wurde.

„Das ist der Auftakt in Richtung Energie-Autarkie unserer städtischer Strom- und Wärme-Versorgung!“, betont das Mitglied der Linksfraktion, Michael Dietl.

Den nun bereits beschlossenen Photovoltaik-Projekten werden noch etliche Dächer und Flächen in städtischer Hand folgen.