Die Linke Porta Westfalica - Archiv
Archiv Basisgruppe Minden-Porta Westfalica
Grundschulstandorte erhalten, Investitionsstau abbauen!
Der Schließungsmaraton der Stadt Porta Westfalica wurde vorerst gebremst. Die Schließung des Standorts Kleinenbremen ist vorerst vom Tisch, die äußerst umstrittene Zusammenlegung von Neesen und Lerbeck nach Lerbeck vertagt.
Der Investitionsstau ist immens, deshalb wird seit nunmehr zwei (!) Jahren nach Lösungen gesucht. Schätzungsweise 16-20 Millionen Euro wären nötig - die Genehmigung seitens der Bezirksregierung für die verschuldete Kommune in solcher Höhe ist uptopsch.
Nun haben sich Betroffene und Unterstützende zusammengeschlossen. Die "Interessengemeinschaft Grundschulen im Ort in Porta Westfalica" bündelt verschiedene bereits bestehnde Initiativen.
DIE LINKE . Porta Westfalica begrüßt die Gründung der Interessengemeinschaft. Ihre Betroffenheit hat die Menschen zum Handeln bewegt, das ist gut. Denn Demokratie bedeutet mehr, als alle 4-6 Jahre (je nach Wahl) ein Kreuzchen zu machen.
Dennoch möchte DIE LINKE den Blick über den Portaner Tellerrand lenken. Denn die Ursachen für die Unterfinanzierung der Kommunen liegen nicht in Porta Westfalica.
Der lange Abschied von der Bedarfsplanung
Die Auswirkungen der Politik der vergangenen 15-20 Jahre bekommen auch die Kleinsten in unserer Gesellschaft zu spüren - zurecht wird dies kritisiert. SPD wie CDU haben Leistungen, zu denen Sie verpflichtet sind, mehr und mehr einer von einer Bedarfsorientierung in Dienste gewandelt, die fast ausschließlich unter kommerziellen Aspekten behandelt werden. Dies betrifft das Gesundheitswesen ebenso wie Bildung und Infrastruktur.
Besonders tragisch ist, dass die Kommunen eine fehlgeleitete Steuerpolitik von Bund und Land ausbaden müssen.
Deshalb fordert DIE LINKE seit Jahren…
- eine andere Steuerpolitik ist nötig, damit die Kommunen ihre Handlungsfähigkeit zurückerlangen. Neben der Stärkung und Verstetigung der eigenen Steuereinnahmen müssen die Kommunen stärker am Gesamtsteueraufkommen beteiligt werden. Voraussetzung hierfür ist eine gerechte Steuerreform, die die finanzielle Handlungsfähigkeit des Staates insgesamt stärkt.
- die wichtigste eigene Einnahmequelle der Kommunen, die Gewerbesteuer, muss zu einer Gemeindewirtschaftssteuer weiterentwickelt und verstetigt werden, bei der alle unternehmerisch Tätigen einbezogen werden und eine verbreiterte Bemessungsgrundlage angewendet wird. Gleichzeitig muss die derzeit existierende Gewerbesteuerumlage an den Bund sofort und an die Länder schrittweise abgeschafft werden.
- die Schaffung verbindlicher Mitwirkungsrechte der Kommunen bei Gesetzesvorhaben, die Auswirkungen auf die Kommunen haben.
Leider müssen wir feststellen, dass die kommunalen Vertreter hier nicht im erforderlichen Maß auf Ihre Parteigenoss*innen in Düsseldorf und Berlin eingewirkt haben.
Zum konkreten Fall der Schulschließungen, nahm Gesine Frank, Sprecherin der Basisgruppe Stellung:
Zum einen sollten Lern- und Lebensgemeinschaften für Kinder Verlässlichkeit und Orientierung bieten. So wird soziale Kompetenz erworben, Selbstsicherheit gestärkt. Dies ist vor allem dann möglich, wenn Gruppen in einer überschaubaren Größe bleiben. Ein etwaiger Rückgang der Schülerzahlen sollte als Chance begriffen werden, denn eine Verkleinerung der Klassengrößen in Grundschulen ließe auch endlich Spielraum für eine qualitative Aufwertung des Unterrichts durch mehr individuelle Förderungen.
Zum anderen muss gerade bei den unerfahrenen „Verkehrsteilnehmern“ das Schulwegrisiko so gering wie irgend möglich gehalten werden.
Dazu kommt, dass die Verlängerung der Schulwege nicht den Bedürfnissen der Inklusion gerecht werden. Die Schließung der Portaschule im Juli 2015 bedeutete für Betroffene, die Ihre Kinder nicht auf eine Regelschule schicken wollten unzumutbare, teils nicht zu bewältigende Schulwege. Und dies, obwohl die Wahlfreiheit - ob Regel- oder Förderschule - eigentlich gesetzlich garantiert ist.
Archiv Basisgruppe Porta Westfalica
vor 2019
Grundschulstandorte erhalten, Investitionsstau abbauen!
Der Schließungsmaraton der Stadt Porta Westfalica wurde vorerst gebremst. Die Schließung des Standorts Kleinenbremen ist vorerst vom Tisch, die äußerst umstrittene Zusammenlegung von Neesen und Lerbeck nach Lerbeck vertagt.
Der Investitionsstau ist immens, deshalb wird seit nunmehr zwei (!) Jahren nach Lösungen gesucht. Schätzungsweise 16-20 Millionen Euro wären nötig - die Genehmigung seitens der Bezirksregierung für die verschuldete Kommune in solcher Höhe ist uptopsch.
Nun haben sich Betroffene und Unterstützende zusammengeschlossen. Die "Interessengemeinschaft Grundschulen im Ort in Porta Westfalica" bündelt verschiedene bereits bestehnde Initiativen.
DIE LINKE . Porta Westfalica begrüßt die Gründung der Interessengemeinschaft. Ihre Betroffenheit hat die Menschen zum Handeln bewegt, das ist gut. Denn Demokratie bedeutet mehr, als alle 4-6 Jahre (je nach Wahl) ein Kreuzchen zu machen.
Dennoch möchte DIE LINKE den Blick über den Portaner Tellerrand lenken. Denn die Ursachen für die Unterfinanzierung der Kommunen liegen nicht in Porta Westfalica.
Der lange Abschied von der Bedarfsplanung
Die Auswirkungen der Politik der vergangenen 15-20 Jahre bekommen auch die Kleinsten in unserer Gesellschaft zu spüren - zurecht wird dies kritisiert. SPD wie CDU haben Leistungen, zu denen Sie verpflichtet sind, mehr und mehr einer von einer Bedarfsorientierung in Dienste gewandelt, die fast ausschließlich unter kommerziellen Aspekten behandelt werden. Dies betrifft das Gesundheitswesen ebenso wie Bildung und Infrastruktur.
Besonders tragisch ist, dass die Kommunen eine fehlgeleitete Steuerpolitik von Bund und Land ausbaden müssen.
Deshalb fordert DIE LINKE seit Jahren…
- eine andere Steuerpolitik ist nötig, damit die Kommunen ihre Handlungsfähigkeit zurückerlangen. Neben der Stärkung und Verstetigung der eigenen Steuereinnahmen müssen die Kommunen stärker am Gesamtsteueraufkommen beteiligt werden. Voraussetzung hierfür ist eine gerechte Steuerreform, die die finanzielle Handlungsfähigkeit des Staates insgesamt stärkt.
- die wichtigste eigene Einnahmequelle der Kommunen, die Gewerbesteuer, muss zu einer Gemeindewirtschaftssteuer weiterentwickelt und verstetigt werden, bei der alle unternehmerisch Tätigen einbezogen werden und eine verbreiterte Bemessungsgrundlage angewendet wird. Gleichzeitig muss die derzeit existierende Gewerbesteuerumlage an den Bund sofort und an die Länder schrittweise abgeschafft werden.
- die Schaffung verbindlicher Mitwirkungsrechte der Kommunen bei Gesetzesvorhaben, die Auswirkungen auf die Kommunen haben.
Leider müssen wir feststellen, dass die kommunalen Vertreter hier nicht im erforderlichen Maß auf Ihre Parteigenoss*innen in Düsseldorf und Berlin eingewirkt haben.
Zum konkreten Fall der Schulschließungen, nahm Gesine Frank, Sprecherin der Basisgruppe Stellung:
Zum einen sollten Lern- und Lebensgemeinschaften für Kinder Verlässlichkeit und Orientierung bieten. So wird soziale Kompetenz erworben, Selbstsicherheit gestärkt. Dies ist vor allem dann möglich, wenn Gruppen in einer überschaubaren Größe bleiben. Ein etwaiger Rückgang der Schülerzahlen sollte als Chance begriffen werden, denn eine Verkleinerung der Klassengrößen in Grundschulen ließe auch endlich Spielraum für eine qualitative Aufwertung des Unterrichts durch mehr individuelle Förderungen.
Zum anderen muss gerade bei den unerfahrenen „Verkehrsteilnehmern“ das Schulwegrisiko so gering wie irgend möglich gehalten werden.
Dazu kommt, dass die Verlängerung der Schulwege nicht den Bedürfnissen der Inklusion gerecht werden. Die Schließung der Portaschule im Juli 2015 bedeutete für Betroffene, die Ihre Kinder nicht auf eine Regelschule schicken wollten unzumutbare, teils nicht zu bewältigende Schulwege. Und dies, obwohl die Wahlfreiheit - ob Regel- oder Förderschule - eigentlich gesetzlich garantiert ist.
Menschenunwürdige Zustände in der Georg Rost Str 4, Porta Westfalica Lerbeck
DIE LINKE Porta Westfalica prangert unhaltbare, menschenunwürdige Zustände in dem 7-stöckigen Wohngebäude an und sieht dringenden Handlungsbedarf. Seit die Bas-Group GmbH (Bielefeld) am 1. Oktober 2013 das Gebäude gekauft hat, verfällt es zunehmend. Sanierungsarbeiten und dringende Reparaturen wurden immer wieder angemahnt, dann versprochen aber nicht durchgeführt.
In ihrer Verzweiflung haben sich einige Bewohner nun hilfesuchend an die Partei DIE LINKE gewandt. Obwohl einige Behörden bereits informiert wurden sieht man keinen Handlungsbedarf.
[Anm. Administration] Wegen einer Systemmigration steht der gesamte Beitrag leider nicht mehr zur Verfügung
Kinderfest auf dem Kleinenbremer Dorfmarkt
Hilfe für Flüchtlinge e.V. in Kooperation mit dem Kleinenbremer Dorfmarkt
Aktionen und Fest zum Weltkindertag
Alte Mühle am Rehm, Porta Westfalica Kleinenbremen
Am Sonntag, 21. September 2014
Los geht's um 11 Uhr
Der Veranstalter, die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe, möchte mit dieser Aktion Bürger/innen und Flüchtlinge einander näherbringen und Vorurteile abbauen. Dazu hat der Verein "Hilfe für Flüchtlinge e.V." die Caritas und den Kleinenbremer Dorfmarkt mit ins Boot geholt, der alljährlich vom Bezirksausschuss Kleinenbremen veranstaltet wird. Ein Infostand mit Material der Caritas und Pro Asyl bietet zudem Material zur Situation der Flüchtlinge, das sich unter anderem an Schülerinnen und Schüler richtet. Angestoßen hat die Idee der Ortsverband DIE LINKE Porta Westfalica, dessen Mitglieder selbst in der Flüchtlingshilfe aktiv sind.
[Anm. Administration] Wegen einer Systemmigration steht der gesamte Beitrag leider nicht mehr zur Verfügung
Ostereieraktion Porta Westfalica Hausberge
DIE LINKE. Ortsverband Porta Westfalica
Linke Eier und Informationen am Ostersamstag
Zum Osterfest gab es vom Ortsverband der Linken gute Wünsche und Informationen zu unserem Konzept für eine soziale und ökologische Verkehrswende.
Mit unseren Kandidaten für den Kreistag setzen wir uns für ein Sozialticket und die Beantragung aller dafür vom Land bereit gestellten Fördermittel ein.
[Anm. Administration] Wegen einer Systemmigration steht der gesamte Beitrag leider nicht mehr zur Verfügung
TTIP TAFTA - Warum es uns auch in Porta betrifft
Stoppt das Freihandelsabkommen mit den USA
Hinter dem harmlosen Begriff "Freihandelsabkommen" steckt ein Projekt, das große Auswirkungen für uns alle haben wird - zumindest wenn es nach dem Willen der Wirtschaftslobbyisten geht.
Derzeit handelt ein Beratungsgremium, dem vor allem Wirtschaftsvertreter der Global-Player angehören, Konditionen aus. Ohne Transparenz und vorbei an allen
[Anm. Administration] Wegen einer Systemmigration steht der gesamte Beitrag leider nicht mehr zur Verfügung
Öffentlicher Nahverkehr in Porta Westfalica
Bus- und Bahnverkehr in Porta Westfalica
Schön, dass uns die Mobil-Agenten des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) des Kreises persönlich über den Fahrplan informieren. Wie das MT berichtete, hielt der Informationsbus "Columbus" am 17. Januar auf dem WEZ-Parkplatz Hausberge, um die Bürgerinnen und Bürger über das neue Fahrplanheft und attraktive Angebote der Region zu beraten.
Ein Einzelfahrschein von Hausberge nach Minden kostet aktuell 3,50 €, von Kleinenbremen gar 4,60 €. Für Bürgerinnen und Bürger, die sich kein Auto leisten können, eine stattliche Summe!
[Anm. Administration] Wegen einer Systemmigration steht der gesamte Beitrag leider nicht mehr zur Verfügung

