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Die Linke Porta Westfalica - Archiv

Archiv Basisgruppe Minden-Porta Westfalica

Inklusion in Porta Westfalica - willkommen in der Realität Frau Löhrmann

In der UN-Behindertenrechtskonvetion von 2008 wurde das Ziel erklärt, die gemeinsame Beschulung behinderter und nicht behinderter Kinder in allgemeinbildenden Schulen zu ermöglichen.

In NRW gilt der Rechtsanspruch auf Inklusion seit 01.08.2014, dessen Umsetzung Schulministerin Sylvia Löhrmann beim Besuch der Ernst-Moritz-Arndt-Schule in Espelkamp am 13.08.2015 positiv bilanzierte. Zu diesem Anlass betonte sie, Inklusion sei ein Prozess, der alle Beteiligten miteinschließe und sich am besten gemeinsam gestalten ließe.

Viele Eltern, Lernende und Lehrende machen in diesen Tagen andere Erfahrungen.

Theoretisch sollen Eltern entscheiden dürfen, ob sie ihr Kind auf eine Regel- oder Förderschule schicken. Echte Wahlfreiheit kann es aber nur geben, wenn vor Ort noch eine Förderschule existiert. Nach der Schließung der Portaschule im Juli 2015 gibt es nun keine städtische Förderschule mehr in Porta Westfalica. Eltern, die den Rechtsanspruch auf Inklusion nicht wahrnehmen, sind nun gezwungen ihre Kinder nach Minden zu schicken.

In seiner Verzweiflung hat sich ein Vater aus Porta Westfalica nun im Namen anderer Betroffener an Politik und Medien gewandt. „Natürlich kann man ein siebenjähriges Kind, des Lesens und Schreibens noch nicht mächtig, … nicht auf eine Odyssee mit dem ÖPNV, jetzt nach Minden, schicken.“, so der Vater. Zudem gibt es keinen Schulbus, der Kinder aus Porta nach Hause bringt, die im Offenen Ganztag untergebracht sind. Immerhin hat der Protest schon einen kleinen Erfolg gebracht, es wird „jetzt auch schon eine Fahrt nach der 4. Stunde übernommen (1. und 2. Klasse haben jeden Tag 4 Stunden)“.

Wie so oft – nicht nur im Bildungswesen – wird mit der Inklusion "von oben" eine Verordnung übergestülpt, ohne, dass ein sinnvolles und durchdachtes Konzept erkennbar wäre. Die betroffenen Menschen – neben Kindern und Eltern sind das ebenso Lehrende - sind unvorbereitet und fühlen sich allein gelassen. Man gewinnt den Eindruck, angesichts leerer Kassen nutze die Kommune die Inklusion, um Kosten zu sparen.

DIE LINKE. Porta Westfalica fordert das Recht auf Inklusion gleichwertig dem Recht auf besondere Förderung zu achten. Das Totschlag-Argument “kein Geld - Nothaushalt” ist aus linker Sicht kein Argument - es gibt genug Geld in diesem Land, es ist nur ungerecht verteilt. Weil die 0,1 Prozent der reichsten deutschen Haushalte 14 bis 16 Prozent des Gesamtvermögens besitzen* und sich aus dem Solidarsystem ausgeklinkt haben, weil Banken retten (ohne Risikobeteiligung derer) oberste Priorität hat, fehlt das Geld für die grundlegenden Aufgaben der Gemeinschaft. Die Kommunen sind das schwächste Glied in der Kette und müssen dieses ungerechte System ausbaden. Natürlich führt eine kommunale Verwaltung nur Verordnungen aus, die sie selbst nicht erfunden hat. Deshalb ist es umso wichtiger auch den Kommunalpolitikern die Augen zu öffnen, damit sie Druck auf ihre Bundesparteien ausüben. Wir sitzen alle in einem Boot - außer oben erwähnte 0,1%!

*) Quelle: DIW Berlin, 25/2015, Jan Goebel, Markus M. Grabka, Carsten Schröder

Archiv Basisgruppe Porta Westfalica

vor 2019

Inklusion in Porta Westfalica - willkommen in der Realität Frau Löhrmann

In der UN-Behindertenrechtskonvetion von 2008 wurde das Ziel erklärt, die gemeinsame Beschulung behinderter und nicht behinderter Kinder in allgemeinbildenden Schulen zu ermöglichen.

In NRW gilt der Rechtsanspruch auf Inklusion seit 01.08.2014, dessen Umsetzung Schulministerin Sylvia Löhrmann beim Besuch der Ernst-Moritz-Arndt-Schule in Espelkamp am 13.08.2015 positiv bilanzierte. Zu diesem Anlass betonte sie, Inklusion sei ein Prozess, der alle Beteiligten miteinschließe und sich am besten gemeinsam gestalten ließe.

Viele Eltern, Lernende und Lehrende machen in diesen Tagen andere Erfahrungen.

Theoretisch sollen Eltern entscheiden dürfen, ob sie ihr Kind auf eine Regel- oder Förderschule schicken. Echte Wahlfreiheit kann es aber nur geben, wenn vor Ort noch eine Förderschule existiert. Nach der Schließung der Portaschule im Juli 2015 gibt es nun keine städtische Förderschule mehr in Porta Westfalica. Eltern, die den Rechtsanspruch auf Inklusion nicht wahrnehmen, sind nun gezwungen ihre Kinder nach Minden zu schicken.

In seiner Verzweiflung hat sich ein Vater aus Porta Westfalica nun im Namen anderer Betroffener an Politik und Medien gewandt. „Natürlich kann man ein siebenjähriges Kind, des Lesens und Schreibens noch nicht mächtig, … nicht auf eine Odyssee mit dem ÖPNV, jetzt nach Minden, schicken.“, so der Vater. Zudem gibt es keinen Schulbus, der Kinder aus Porta nach Hause bringt, die im Offenen Ganztag untergebracht sind. Immerhin hat der Protest schon einen kleinen Erfolg gebracht, es wird „jetzt auch schon eine Fahrt nach der 4. Stunde übernommen (1. und 2. Klasse haben jeden Tag 4 Stunden)“.

Wie so oft – nicht nur im Bildungswesen – wird mit der Inklusion "von oben" eine Verordnung übergestülpt, ohne, dass ein sinnvolles und durchdachtes Konzept erkennbar wäre. Die betroffenen Menschen – neben Kindern und Eltern sind das ebenso Lehrende - sind unvorbereitet und fühlen sich allein gelassen. Man gewinnt den Eindruck, angesichts leerer Kassen nutze die Kommune die Inklusion, um Kosten zu sparen.

DIE LINKE. Porta Westfalica fordert das Recht auf Inklusion gleichwertig dem Recht auf besondere Förderung zu achten. Das Totschlag-Argument “kein Geld - Nothaushalt” ist aus linker Sicht kein Argument - es gibt genug Geld in diesem Land, es ist nur ungerecht verteilt. Weil die 0,1 Prozent der reichsten deutschen Haushalte 14 bis 16 Prozent des Gesamtvermögens besitzen* und sich aus dem Solidarsystem ausgeklinkt haben, weil Banken retten (ohne Risikobeteiligung derer) oberste Priorität hat, fehlt das Geld für die grundlegenden Aufgaben der Gemeinschaft. Die Kommunen sind das schwächste Glied in der Kette und müssen dieses ungerechte System ausbaden. Natürlich führt eine kommunale Verwaltung nur Verordnungen aus, die sie selbst nicht erfunden hat. Deshalb ist es umso wichtiger auch den Kommunalpolitikern die Augen zu öffnen, damit sie Druck auf ihre Bundesparteien ausüben. Wir sitzen alle in einem Boot - außer oben erwähnte 0,1%!

*) Quelle: DIW Berlin, 25/2015, Jan Goebel, Markus M. Grabka, Carsten Schröder

Menschenunwürdige Zustände in der Georg Rost Str 4, Porta Westfalica Lerbeck

DIE LINKE Porta Westfalica prangert unhaltbare, menschenunwürdige Zustände in dem 7-stöckigen Wohngebäude an und sieht dringenden Handlungsbedarf. Seit die Bas-Group GmbH (Bielefeld) am 1. Oktober 2013 das Gebäude gekauft hat, verfällt es zunehmend. Sanierungsarbeiten und dringende Reparaturen wurden immer wieder angemahnt, dann versprochen aber nicht durchgeführt.

In ihrer Verzweiflung haben sich einige Bewohner nun hilfesuchend an die Partei DIE LINKE gewandt. Obwohl einige Behörden bereits informiert wurden sieht man keinen Handlungsbedarf.

[Anm. Administration] Wegen einer Systemmigration steht der gesamte Beitrag leider nicht mehr zur Verfügung

Kinderfest auf dem Kleinenbremer Dorfmarkt

Hilfe für Flüchtlinge e.V. in Kooperation mit dem Kleinenbremer Dorfmarkt

Aktionen und Fest zum Weltkindertag

Alte Mühle am Rehm, Porta Westfalica Kleinenbremen

Am Sonntag, 21. September 2014
Los geht's um 11 Uhr

Der Veranstalter, die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe, möchte mit dieser Aktion Bürger/innen und Flüchtlinge einander näherbringen und Vorurteile abbauen. Dazu hat der Verein "Hilfe für Flüchtlinge e.V." die Caritas und den Kleinenbremer Dorfmarkt mit ins Boot geholt, der alljährlich vom Bezirksausschuss Kleinenbremen veranstaltet wird. Ein Infostand mit Material der Caritas und Pro Asyl bietet zudem Material zur Situation der Flüchtlinge, das sich unter anderem an Schülerinnen und Schüler richtet. Angestoßen hat die Idee der Ortsverband DIE LINKE Porta Westfalica, dessen Mitglieder selbst in der Flüchtlingshilfe aktiv sind.


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Ostereieraktion Porta Westfalica Hausberge

DIE LINKE. Ortsverband Porta Westfalica

Linke Eier und Informationen am Ostersamstag

Zum Osterfest gab es vom Ortsverband der Linken gute Wünsche und Informationen zu unserem Konzept für eine soziale und ökologische Verkehrswende.

Mit unseren Kandidaten für den Kreistag setzen wir uns für ein Sozialticket und die Beantragung aller dafür vom Land bereit gestellten Fördermittel ein.

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TTIP TAFTA - Warum es uns auch in Porta betrifft

Stoppt das Freihandelsabkommen mit den USA

Hinter dem harmlosen Begriff "Freihandelsabkommen" steckt ein Projekt, das große Auswirkungen für uns alle haben wird - zumindest wenn es nach dem Willen der Wirtschaftslobbyisten geht.

Derzeit handelt ein Beratungsgremium, dem vor allem Wirtschaftsvertreter der Global-Player angehören, Konditionen aus. Ohne Transparenz und vorbei an allen 

[Anm. Administration] Wegen einer Systemmigration steht der gesamte Beitrag leider nicht mehr zur Verfügung


 

Öffentlicher Nahverkehr in Porta Westfalica

Bus- und Bahnverkehr in Porta Westfalica

Schön, dass uns die Mobil-Agenten des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) des Kreises persönlich über den Fahrplan informieren. Wie das MT berichtete, hielt der Informationsbus "Columbus" am 17. Januar auf dem WEZ-Parkplatz Hausberge, um die Bürgerinnen und Bürger über das neue Fahrplanheft und attraktive Angebote der Region zu beraten.

Ein Einzelfahrschein von Hausberge nach Minden kostet aktuell 3,50 €, von Kleinenbremen gar  4,60 €. Für Bürgerinnen und Bürger, die sich kein Auto leisten können, eine stattliche Summe!

[Anm. Administration] Wegen einer Systemmigration steht der gesamte Beitrag leider nicht mehr zur Verfügung


 

 

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