Zum Hauptinhalt springen

Seit 2009 im Kreistag Minden-Lübbecke: Die Linke

Unsere Arbeit im Kreistag seit 2009

ein Überblick von Cathrin Marin

Seit 2009 ist die Partei DIE LINKE im Kreistag Minden-Lübbecke mit einem Sitz vertreten. Kontinuierlich wurde in verschiedenen Ausschüssen gearbeitet. Dies zeigt dieser Bericht von Cathrin Marin, die seit 2011 die Vertretung übernommen hat.

Bericht als PDF-Version


Kreistagsarbeit in Zahlen

  • Arbeit in 12 Gremien
  • Ab 2014 sind es 14 Gremien

2010: ca. 27 Sitzungstermine
2011: ca. 36 Sitzungstermine
2012: ca. 48 Sitzungstermine
2013: ca. 65 Sitzungstermine

2009

Kommunalwahl am 30.08.2009 (2 Sitze)

Einzug als Gruppe in den Kreistag

  • Kreistagssitzung am 02.11.2009
    -> Die Linke hat einen Sitz in Ausschüssen mit 13 Sitzen. Es gilt Losverfahren (mit FWG) in Ausschüssen mit 11 Sitzen. In Ausschüssen mit 9 Sitzen: keinen Sitz.
  • Gremien: Kreistag, Kreisausschuss, Ausschuss Pro Arbeit, Verbandsversammlung Sparkassenzweckverband

Ende 2009 / 2010

  • Beantragung geheime Abstimmung für die Besetzung des SGA, des BEUV und VR MKK
  • Beginn der Arbeit Ende 2009
  • Bildung der Fraktion FWG/UB für 3 Monate, danach Auflösung dieser Fraktion
  • FWG/UB behielten trotz Auflösung ihre Sitze
  • Protest durch Die Linke
  • Anpassung der Ausschüsse bis auf VR im Juni 2010
  • Haushaltsdebatte für Hh2010 -> Ablehnung

2010

Anfragen und Anträge zu den Themen:

  • Neubesetzung Ausschüsse
  • Neubesetzung Verwaltungsrat MKK
  • Antrag Verfassungsklage Konnexitätsprinzip
  • Erhalt der Küche im Krankenhaus Bad Oeynhausen
  • Sanierung in den MKK
  • Betriebskonzept MKK in Rahden
  • Früherkennungszentrum MKK
  • Service GmbH MKK
  • Teilprivatisierung des Reinigungsdienstes
  • Ablehnung Erhöhung Elternbeiträge Kitas
  • Umgang mit Schülern SGB II-Bereich
  • Mietspiegel
  • Bürgerarbeit
  • Betrauungsakt
  • ÖPNV –VMR


2011

Themen

  • Haushaltskonsolidierung
  • Erhalt der Frauenhäuser / Sicherstellung der Finanzierung
  • Erhalt der Youth Work
  • Veränderte Geschäftsordnung des Kreistags
  • Erweiterung des Gleichstellungsausschusses auf 13 Sitze
  • Einrichtung der Palliativbetten im JWK
  • Ärztliche Versorgung im ländlichen Raum
  • Ablehnung Haushalt 2012
  • Rückzug Dirk Buddenbrock Anfang 2011
    -> Vertretung im Kreisausschuss
    -> Ende 2011 Vertretung im Ausschuss Pro Arbeit
    -> Ende 2011 Vertretung in der AG Pro Arbeit
  • Mitglied im neugegründeten Personalausschuss (13 Sitze) seit 1.4.2011

2012

  • Haushaltsrede für Hhjahr2012 zum ersten Mal
  • Firma Bruns Druck als Auftragnehmer für die MKK (Ausgliederung der Beschäftigten bei Bruns Druck)
  • Neuberechnung der Kosten der Unterkunft aufgrund des Urteils durch das BSG
  • Satzungsänderung der MKK
  • Beirat zur Begleitung der neuen Pflegeberatung

2013

  • Haushaltsverabschiedung im März für 2013
  • Ablehnung Stellenplan aufgrund Kürzungen
  • Erneut Thema ärztliche Versorgung im ländlichen Raum
  • Privatisierung Telefonzentrale Krankenhaus Bad Oeynhausen
  • Für 2014 AK zur Implementierung Wohnberatung und AK Gleichgeschlechtliche Gesundheit geplant
  • Haushaltsverabschiedung im Dezember für 2014
  • Erneut Ablehnung Stellenplan


Fazit von Cathrin Marin

  • Position erstritten
  • Akzeptanz hergestellt
  • Kritik an Privatisierung eingebracht
  • Anträge und Anfragen gestellt und dadurch Diskussionsprozesse angeregt
  • Kritisches Hinterfragen brachte Denkanstöße bei den anderen, sie stellten ähnliche Anträge
  • Engagement gezeigt insbesondere als einzelne Frau

Was ich gerne ausbauen möchte:

  • Kontakt aufbauen zu Organisationen und Initiativen außerhalb des „Parlaments“
  • Kontakt zu Gewerkschaften und Sozialverbänden
  • Mehr Öffentlichkeitsarbeit über die Arbeit im Kreistag


2014

DIE LINKE. Kreisverband Minden-Lübbecke

Kreistagswahl

Kandidaten für die Kreistagswahl 2014Unsere Kandidaten für die Kreistagswahl am 25. Mai 2014.

MEHR INFORMATIONEN

 


Der Mühlenkreis als Gesundheitsregion

08.07.2014

Der Gesundheitssektor wird zunehmend durch Wirtschaftsmacht bestimmt. Politik und Marktwirtschaft verstärken mit jeder gesetzgebenden Maßnahme ihren Angriff auf das Gesundheitswesen. Es geht nicht mehr um Menschenwürde, Bedürftigkeit, Solidarität und Kosteneffektivität, sondern um Wettbewerb, Kostendruck, Leistungskürzungen und Gewinne. 

DIE LINKE setzt sich für eine Korrektur dieses Kurses ein. 

Haushaltsrede DIE LINKE. Gruppe im Kreistag Minden-Lübbecke

Auszug der Rede Ende 2014

Kommunen in der Haushaltsfalle – notorische Unterfinanzierung

Im Kreis Minden-Lübbecke können nicht alle Städte und Gemeinden ihren Haushalt ausgleichen. Ursache dafür ist die Unterfinanzierung der Kommunen des Kreises.

Um die Städte und Gemeinden zu stärken, braucht es eine dauerhafte Anhebung des kommunalen Anteils im Gemeindefinanzierungsgesetz NRW mindestens auf 28%.

MEHR ZUR HAUSHALTSREDE 2014
 

Anfrage zur gesetzlich vorgesehenen Impfpflicht in Pflege- und Medizineinrichtungen

DIE LINKE. Kreisgruppe Minden-Lübbecke fragt nach der Umsetzung des Gesetzes "zur Stärkung der Impfprävention". Sie möchte unter anderem wissen, ob und wie die Kreisverwaltung die Aufgaben erfüllen will sowie welche Konsequenzen für derzeit ungeimpfte Personen zu erwarten sind.

Hierzu stelle DIE LINKE am 09. Januar 2022 folgende Anfrage an die Landrätin:

Das „Gesetz zur Stärkung der Impfprävention gegen COVID-19 und zur Änderung weiterer Vorschriften im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie“ sieht ab März eine Impfpflicht für alle Personen vor, die im dortigen § 20a aufgeführt sind.
Demnach kann das Gesundheitsamt einer Person, die keinen Immunnachweis vorlegen kann, untersagen, die entsprechenden Unternehmen und Betriebe zu betreten bzw. dort tätig zu werden.

Die Leitungen der jeweiligen Einrichtungen sollen dem Gesundheitsamt „unverzüglich“ über die vorgelegten Nachweise benachrichtigen und personenbezogene Daten übermitteln.

Über Folgemaßnahmen findet sich kein weiterer Hinweis.

Dazu hat Die Linke folgende Fragen:

  • Wie wird das Gesundheitsamt diese Daten erfassen, da ggf. in den jeweiligen Unternehmen und Betrieben diese Daten aus Datenschutzgründen bisher nicht erhoben wurden und in der dann geltenden notwendigen Form nicht vorliegen?
  • Welche Maßnahmen werden im Gesundheitsamt bzw. in der Kreisverwaltung ergriffen, um diese Aufgabenmenge hinsichtlich der eigenen Personalbesetzung erfüllen zu können?
  • Welche Konsequenzen wird es für die derzeit ungeimpften Beschäftigten haben? Dazu gibt es im oben genannten Gesetz keine Aussagen.
  • Wer wird in diesem Zusammenhang Folgemaßnahmen auf welcher rechtlichen Grundlage festlegen? Aus unserer Sicht ist das laut Gesetz (da darin keine Aussage dazu getroffen ist) nicht die Aufgabe der entsprechenden Betriebe.

Da die Zeit zur Umsetzung nur noch wenige Wochen umfasst, bitten bittet die Kreisgruppe um baldige schriftliche Beantwortung ihrer Fragen und um Weiterleitung an die Fraktionen und Gruppe ebenso wie an den Sozial- und Gesundheitsausschuss.

Zurück zum Kopf der Seite