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Die Linke Porta Westfalica - Archiv

Archiv Basisgruppe Minden-Porta Westfalica

Innenstadt für alle - Gemeinschaft stärken statt skandalisieren!

Der öffentliche Raum ist im besten Fall ein Spiegelbild unserer Gesellschaft - wenn wir nicht unliebsame Gruppen dauerhaft ausschließen.

Zum Bericht zur aktuellen Sicherheitslage in Minden wurde der Punkt „Nichtsesshaftenszene Opferstraße“ im Ausschuss Bürgerdienste, Sicherheit und Feuerschutz (BüSiFeu) von Michael Dammeier (Polizeiwache Minden) als großes Problem dargestellt. Besonders nachts gäbe es in der Obermarktstraße mit den stark alkoholisierten Menschen große Probleme. Gemeinsam mit der Ordnungsbehörde entwickele man Strategien, um die Personengruppe aus der Innenstadt zu vertreiben, weil man rechtlich nur gegen grobe Verstöße vorgehen könne, die aber von dieser Gruppe nicht ausgingen.

Problem sind nicht die Menschen sondern soziale Schieflage

Wie bereits vor einem Jahr wurde dieses Thema von der Politik heiß diskutiert, und wie schon im letzten Jahr stellte sich auf Nachfrage heraus, dass die Bezeichnung „Nichtsesshafte“ nicht zutreffend ist. „Jeder Mensch hat das Recht sich im öffentlichen Raum aufzuhalten, sich in Gruppen zu treffen und Alkohol zu konsumieren“ erklärt Gesine Frank, die für die Partei DIE LINKE als beratendes Mitglied im Ausschuss ist. Zwar äußerte sie Verständnis für die Anwohner:innen, die von dem Lärm- und Hygieneproblem an dieser Stelle betroffen sind, das Problem sei aber vor allem die soziale Schieflage unserer Gesellschaft. Finanziell besser gestellte Personengruppen betrinken sich im schönen Eigenheim oder auf Veranstaltungen, deren Eintrittspreise sich ein Teil unserer Bürger:innen schon lange nicht mehr leisten kann.

„Wer wie ich häufig am Wochenende abends mit dem RE6 aus dem Rheinland oder Ruhrgebiet nach Minden fährt, muss sturzbetrunkene Jungesell:innnenabschiede und Fußballfans aushalten - die sind laut, rücksichtslos und hinterlassen Unmengen Müll und Dreck“ sagt Gesine Frank, „auch das müssen wir aushalten“.

Ganz unabhängig von der Situation an der Obermarkt-/Opferstraße müsse das Thema „Wohnsitzlosigkeit“ aber tatsächlich ernst genommen werden, fordert die Lokalpolitikerin. Eine Anfrage der Partei DIE LINKE im letzten Jahr ergab, dass keine genauen Zahlen zu dieser Personengruppe vorliegen. „Wir brauchen eine Statistik, die Entwicklungen in diesem Bereich zeigt, da zu befürchten ist, dass in Zukunft immer mehr Menschen auf der Straße leben. Wer nach einer Kündigung keine angemessene, bezahlbare Mietwohnung findet, dem droht die Obdachlosigkeit.

„Unsere Ordnungsbehörde muss sich mit der Fachstelle Wohin und dem Innenstadtmanagement zusammensetzen und Konzepte entwickeln, die Menschen nicht einfach aus unserer Innenstadt vertreiben, sondern echt Lösungen für alle Betroffenen sind“ fordert Gesine Frank.

Archiv Basisgruppe Porta Westfalica

vor 2019

Innenstadt für alle - Gemeinschaft stärken statt skandalisieren!

Der öffentliche Raum ist im besten Fall ein Spiegelbild unserer Gesellschaft - wenn wir nicht unliebsame Gruppen dauerhaft ausschließen.

Zum Bericht zur aktuellen Sicherheitslage in Minden wurde der Punkt „Nichtsesshaftenszene Opferstraße“ im Ausschuss Bürgerdienste, Sicherheit und Feuerschutz (BüSiFeu) von Michael Dammeier (Polizeiwache Minden) als großes Problem dargestellt. Besonders nachts gäbe es in der Obermarktstraße mit den stark alkoholisierten Menschen große Probleme. Gemeinsam mit der Ordnungsbehörde entwickele man Strategien, um die Personengruppe aus der Innenstadt zu vertreiben, weil man rechtlich nur gegen grobe Verstöße vorgehen könne, die aber von dieser Gruppe nicht ausgingen.

Problem sind nicht die Menschen sondern soziale Schieflage

Wie bereits vor einem Jahr wurde dieses Thema von der Politik heiß diskutiert, und wie schon im letzten Jahr stellte sich auf Nachfrage heraus, dass die Bezeichnung „Nichtsesshafte“ nicht zutreffend ist. „Jeder Mensch hat das Recht sich im öffentlichen Raum aufzuhalten, sich in Gruppen zu treffen und Alkohol zu konsumieren“ erklärt Gesine Frank, die für die Partei DIE LINKE als beratendes Mitglied im Ausschuss ist. Zwar äußerte sie Verständnis für die Anwohner:innen, die von dem Lärm- und Hygieneproblem an dieser Stelle betroffen sind, das Problem sei aber vor allem die soziale Schieflage unserer Gesellschaft. Finanziell besser gestellte Personengruppen betrinken sich im schönen Eigenheim oder auf Veranstaltungen, deren Eintrittspreise sich ein Teil unserer Bürger:innen schon lange nicht mehr leisten kann.

„Wer wie ich häufig am Wochenende abends mit dem RE6 aus dem Rheinland oder Ruhrgebiet nach Minden fährt, muss sturzbetrunkene Jungesell:innnenabschiede und Fußballfans aushalten - die sind laut, rücksichtslos und hinterlassen Unmengen Müll und Dreck“ sagt Gesine Frank, „auch das müssen wir aushalten“.

Ganz unabhängig von der Situation an der Obermarkt-/Opferstraße müsse das Thema „Wohnsitzlosigkeit“ aber tatsächlich ernst genommen werden, fordert die Lokalpolitikerin. Eine Anfrage der Partei DIE LINKE im letzten Jahr ergab, dass keine genauen Zahlen zu dieser Personengruppe vorliegen. „Wir brauchen eine Statistik, die Entwicklungen in diesem Bereich zeigt, da zu befürchten ist, dass in Zukunft immer mehr Menschen auf der Straße leben. Wer nach einer Kündigung keine angemessene, bezahlbare Mietwohnung findet, dem droht die Obdachlosigkeit.

„Unsere Ordnungsbehörde muss sich mit der Fachstelle Wohin und dem Innenstadtmanagement zusammensetzen und Konzepte entwickeln, die Menschen nicht einfach aus unserer Innenstadt vertreiben, sondern echt Lösungen für alle Betroffenen sind“ fordert Gesine Frank.

Menschenunwürdige Zustände in der Georg Rost Str 4, Porta Westfalica Lerbeck

DIE LINKE Porta Westfalica prangert unhaltbare, menschenunwürdige Zustände in dem 7-stöckigen Wohngebäude an und sieht dringenden Handlungsbedarf. Seit die Bas-Group GmbH (Bielefeld) am 1. Oktober 2013 das Gebäude gekauft hat, verfällt es zunehmend. Sanierungsarbeiten und dringende Reparaturen wurden immer wieder angemahnt, dann versprochen aber nicht durchgeführt.

In ihrer Verzweiflung haben sich einige Bewohner nun hilfesuchend an die Partei DIE LINKE gewandt. Obwohl einige Behörden bereits informiert wurden sieht man keinen Handlungsbedarf.

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Kinderfest auf dem Kleinenbremer Dorfmarkt

Hilfe für Flüchtlinge e.V. in Kooperation mit dem Kleinenbremer Dorfmarkt

Aktionen und Fest zum Weltkindertag

Alte Mühle am Rehm, Porta Westfalica Kleinenbremen

Am Sonntag, 21. September 2014
Los geht's um 11 Uhr

Der Veranstalter, die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe, möchte mit dieser Aktion Bürger/innen und Flüchtlinge einander näherbringen und Vorurteile abbauen. Dazu hat der Verein "Hilfe für Flüchtlinge e.V." die Caritas und den Kleinenbremer Dorfmarkt mit ins Boot geholt, der alljährlich vom Bezirksausschuss Kleinenbremen veranstaltet wird. Ein Infostand mit Material der Caritas und Pro Asyl bietet zudem Material zur Situation der Flüchtlinge, das sich unter anderem an Schülerinnen und Schüler richtet. Angestoßen hat die Idee der Ortsverband DIE LINKE Porta Westfalica, dessen Mitglieder selbst in der Flüchtlingshilfe aktiv sind.


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Ostereieraktion Porta Westfalica Hausberge

DIE LINKE. Ortsverband Porta Westfalica

Linke Eier und Informationen am Ostersamstag

Zum Osterfest gab es vom Ortsverband der Linken gute Wünsche und Informationen zu unserem Konzept für eine soziale und ökologische Verkehrswende.

Mit unseren Kandidaten für den Kreistag setzen wir uns für ein Sozialticket und die Beantragung aller dafür vom Land bereit gestellten Fördermittel ein.

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TTIP TAFTA - Warum es uns auch in Porta betrifft

Stoppt das Freihandelsabkommen mit den USA

Hinter dem harmlosen Begriff "Freihandelsabkommen" steckt ein Projekt, das große Auswirkungen für uns alle haben wird - zumindest wenn es nach dem Willen der Wirtschaftslobbyisten geht.

Derzeit handelt ein Beratungsgremium, dem vor allem Wirtschaftsvertreter der Global-Player angehören, Konditionen aus. Ohne Transparenz und vorbei an allen 

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Öffentlicher Nahverkehr in Porta Westfalica

Bus- und Bahnverkehr in Porta Westfalica

Schön, dass uns die Mobil-Agenten des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) des Kreises persönlich über den Fahrplan informieren. Wie das MT berichtete, hielt der Informationsbus "Columbus" am 17. Januar auf dem WEZ-Parkplatz Hausberge, um die Bürgerinnen und Bürger über das neue Fahrplanheft und attraktive Angebote der Region zu beraten.

Ein Einzelfahrschein von Hausberge nach Minden kostet aktuell 3,50 €, von Kleinenbremen gar  4,60 €. Für Bürgerinnen und Bürger, die sich kein Auto leisten können, eine stattliche Summe!

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