Zum Hauptinhalt springen

Die Linke Porta Westfalica - Archiv

Archiv Basisgruppe Minden-Porta Westfalica

Mitglieder des Kreisverbands stimmen für ehrlichen Zweitstimmenwahlkampf

DIE LINKE Minden-Lübbecke stellt entscheidene Weichen für den Landtagswahlkampf. Die programmatischen Fragen müssen in den Vordergrund rücken und personelle Fragen zurückgestellt werden. Der Kreisvorstand kündigt einen Wahlkampf nah an den Menschen und Veranstaltungsangebote an.

Stellungnahme des Kreisvorstands zur Entscheidung der Wahlversammlung

In den Landkreisen NRWs finden in diesen Wochen Wahlversammlungen statt. Gewählt werden die jeweiligen Direktkandidatinnen und -kandidaten der Parteien. Ihr Name steht auf dem Stimmzettel zur Landtagswahl als Erststimme zur Wahl. Nur eine davon, die Person mit den meisten Erststimmen, wird als Abgeordnete direkt in den Landtag einziehen. Im vierten Wahljahr in Folge stand am 19. Februar 2022 auch für den Kreisverband DIE LINKE Minden-Lübbecke die übliche Wahlversammlung an. Als Direktkandidatin und Kandidaten für die Wahlkreise 88 und 89 stellten sich eine Bewerberin sowie zwei Bewerber zur Wahl.

Doch es gab eine Überraschung: Ein Antrag zum Verzicht auf die Direktkandidaturen in beiden Wahlkreisen sorgte für eine intensive Debatte, in der die Mitglieder die Sinnhaftigkeit solcher Kandidaturen hinterfragten. Tatsächlich hat keine Kandidatin und kein Kandidat kleinerer Parteien wie DIE LINKE eine realistische Chance, direkt über die Erststimme in den Landtag einzuziehen. Warum stellt man sie dennoch auf?

Der Hauptgrund ist wohl die damit verbundene Aufmerksamkeit: Direktkandidatinnen und -kandidaten erreichen unzählige Anfragen für Profile und Stellungahmen zu den unterschiedlichsten Fragestellungen sowie – und das wurde als besonders bedeutend gewertet - Einladungen zu Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen. Für die Kandidat:innen stellt dies eine riesige Herausforderung dar, vor allem, wenn sie keine Berufspolitiker:innen sind. „Die psychische Belastung ist extrem“ berichtet Jule Kegel von ihrer Kandidatur zur Bundestagswahl 2021. Zwar hatte die 20-Jährige viele Respektbekundungen bekommen – die unglaublich positive Resonanz konnte dennoch das enttäuschende Wahlergebnis der Partei nicht beeinflussen.

 

„Es ist an der Zeit, alte Strukturen in Frage zu stellen“ meint Sebastian Jerry Neumann, wenige Minuten, nachdem er, wie auch Jule Kegel, als Kreissprecher:in von den Mitgliedern des Kreisverbands bestätigt wurde. Im Grunde täusche eine Direktkandidatur Wählerinnen und Wähler – und enttäusche schließlich, wenn dann die Erststimme ohne Wirkung bleibt.

Ohne Gegenstimme (bei einer Enthaltung) entschied sich DIE LINKE, mit der Tradition der Direktkandidatur zu brechen – zumindest für die für die Landtagswahl NRW 2022.

Damit sprachen sich die Mitglieder für einen ehrlichen Zweitstimmenwahlkampf aus. Die programmatischen Fragen müssen in den Vordergrund rücken und personelle Fragen zurückgestellt werden. Folgerichtig kündigt der Kreisvorstand an, verstärkt in die Stadtteile zu gehen und Wahlkampf nah an den Menschen zu machen. Zudem sollen mit Veranstaltungsangeboten eigene Themenschwerpunkte gesetzt werden.

DIE LINKE Minden-Lübbecke fordert mit diesem Statement auch die Veranstalter:innen von Wahlveranstaltungen wie Kandidat:innenrunden und Podiumsdiskussionen auf, ihre Praxis zu überdenken. „Nur weil etwas immer so gemacht wurde, bedeutet dies noch nicht, dass es gut oder richtig ist. Durch Maskenaffäre, Cum Ex Skandal oder Lobbyismus-Affären hat die Politik ein Problem mit der Glaubwürdigkeit, das hängt besonders mit persönlicher Vorteilnahme einzelner Politiker:innen zusammen",  so Sebastian Jerry Neumann, „ […] daher ist es nur konsequent Strukturen progressiv verändern zu wollen […] und Neues zu wagen“, Neumann weiter. Auch kleinere Parteien sollten bei Podiumsdiskussionen zu Wort kommen. DIE LINKE. im Kreisverband Minden-Lübbecke stellt für den Landtagswahlkampf einen Pool von politischen Vertreterinnen und Vertretern auf, welche die Position der Partei auf den Podien vertreten können. In den parlamentarischen Gremien entscheiden schlussendlich auch keine Einzelpersonen, sondern politische Mehrheiten.

Archiv Basisgruppe Porta Westfalica

vor 2019

Mitglieder des Kreisverbands stimmen für ehrlichen Zweitstimmenwahlkampf

DIE LINKE Minden-Lübbecke stellt entscheidene Weichen für den Landtagswahlkampf. Die programmatischen Fragen müssen in den Vordergrund rücken und personelle Fragen zurückgestellt werden. Der Kreisvorstand kündigt einen Wahlkampf nah an den Menschen und Veranstaltungsangebote an.

Stellungnahme des Kreisvorstands zur Entscheidung der Wahlversammlung

In den Landkreisen NRWs finden in diesen Wochen Wahlversammlungen statt. Gewählt werden die jeweiligen Direktkandidatinnen und -kandidaten der Parteien. Ihr Name steht auf dem Stimmzettel zur Landtagswahl als Erststimme zur Wahl. Nur eine davon, die Person mit den meisten Erststimmen, wird als Abgeordnete direkt in den Landtag einziehen. Im vierten Wahljahr in Folge stand am 19. Februar 2022 auch für den Kreisverband DIE LINKE Minden-Lübbecke die übliche Wahlversammlung an. Als Direktkandidatin und Kandidaten für die Wahlkreise 88 und 89 stellten sich eine Bewerberin sowie zwei Bewerber zur Wahl.

Doch es gab eine Überraschung: Ein Antrag zum Verzicht auf die Direktkandidaturen in beiden Wahlkreisen sorgte für eine intensive Debatte, in der die Mitglieder die Sinnhaftigkeit solcher Kandidaturen hinterfragten. Tatsächlich hat keine Kandidatin und kein Kandidat kleinerer Parteien wie DIE LINKE eine realistische Chance, direkt über die Erststimme in den Landtag einzuziehen. Warum stellt man sie dennoch auf?

Der Hauptgrund ist wohl die damit verbundene Aufmerksamkeit: Direktkandidatinnen und -kandidaten erreichen unzählige Anfragen für Profile und Stellungahmen zu den unterschiedlichsten Fragestellungen sowie – und das wurde als besonders bedeutend gewertet - Einladungen zu Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen. Für die Kandidat:innen stellt dies eine riesige Herausforderung dar, vor allem, wenn sie keine Berufspolitiker:innen sind. „Die psychische Belastung ist extrem“ berichtet Jule Kegel von ihrer Kandidatur zur Bundestagswahl 2021. Zwar hatte die 20-Jährige viele Respektbekundungen bekommen – die unglaublich positive Resonanz konnte dennoch das enttäuschende Wahlergebnis der Partei nicht beeinflussen.

 

„Es ist an der Zeit, alte Strukturen in Frage zu stellen“ meint Sebastian Jerry Neumann, wenige Minuten, nachdem er, wie auch Jule Kegel, als Kreissprecher:in von den Mitgliedern des Kreisverbands bestätigt wurde. Im Grunde täusche eine Direktkandidatur Wählerinnen und Wähler – und enttäusche schließlich, wenn dann die Erststimme ohne Wirkung bleibt.

Ohne Gegenstimme (bei einer Enthaltung) entschied sich DIE LINKE, mit der Tradition der Direktkandidatur zu brechen – zumindest für die für die Landtagswahl NRW 2022.

Damit sprachen sich die Mitglieder für einen ehrlichen Zweitstimmenwahlkampf aus. Die programmatischen Fragen müssen in den Vordergrund rücken und personelle Fragen zurückgestellt werden. Folgerichtig kündigt der Kreisvorstand an, verstärkt in die Stadtteile zu gehen und Wahlkampf nah an den Menschen zu machen. Zudem sollen mit Veranstaltungsangeboten eigene Themenschwerpunkte gesetzt werden.

DIE LINKE Minden-Lübbecke fordert mit diesem Statement auch die Veranstalter:innen von Wahlveranstaltungen wie Kandidat:innenrunden und Podiumsdiskussionen auf, ihre Praxis zu überdenken. „Nur weil etwas immer so gemacht wurde, bedeutet dies noch nicht, dass es gut oder richtig ist. Durch Maskenaffäre, Cum Ex Skandal oder Lobbyismus-Affären hat die Politik ein Problem mit der Glaubwürdigkeit, das hängt besonders mit persönlicher Vorteilnahme einzelner Politiker:innen zusammen",  so Sebastian Jerry Neumann, „ […] daher ist es nur konsequent Strukturen progressiv verändern zu wollen […] und Neues zu wagen“, Neumann weiter. Auch kleinere Parteien sollten bei Podiumsdiskussionen zu Wort kommen. DIE LINKE. im Kreisverband Minden-Lübbecke stellt für den Landtagswahlkampf einen Pool von politischen Vertreterinnen und Vertretern auf, welche die Position der Partei auf den Podien vertreten können. In den parlamentarischen Gremien entscheiden schlussendlich auch keine Einzelpersonen, sondern politische Mehrheiten.

Menschenunwürdige Zustände in der Georg Rost Str 4, Porta Westfalica Lerbeck

DIE LINKE Porta Westfalica prangert unhaltbare, menschenunwürdige Zustände in dem 7-stöckigen Wohngebäude an und sieht dringenden Handlungsbedarf. Seit die Bas-Group GmbH (Bielefeld) am 1. Oktober 2013 das Gebäude gekauft hat, verfällt es zunehmend. Sanierungsarbeiten und dringende Reparaturen wurden immer wieder angemahnt, dann versprochen aber nicht durchgeführt.

In ihrer Verzweiflung haben sich einige Bewohner nun hilfesuchend an die Partei DIE LINKE gewandt. Obwohl einige Behörden bereits informiert wurden sieht man keinen Handlungsbedarf.

[Anm. Administration] Wegen einer Systemmigration steht der gesamte Beitrag leider nicht mehr zur Verfügung

Kinderfest auf dem Kleinenbremer Dorfmarkt

Hilfe für Flüchtlinge e.V. in Kooperation mit dem Kleinenbremer Dorfmarkt

Aktionen und Fest zum Weltkindertag

Alte Mühle am Rehm, Porta Westfalica Kleinenbremen

Am Sonntag, 21. September 2014
Los geht's um 11 Uhr

Der Veranstalter, die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe, möchte mit dieser Aktion Bürger/innen und Flüchtlinge einander näherbringen und Vorurteile abbauen. Dazu hat der Verein "Hilfe für Flüchtlinge e.V." die Caritas und den Kleinenbremer Dorfmarkt mit ins Boot geholt, der alljährlich vom Bezirksausschuss Kleinenbremen veranstaltet wird. Ein Infostand mit Material der Caritas und Pro Asyl bietet zudem Material zur Situation der Flüchtlinge, das sich unter anderem an Schülerinnen und Schüler richtet. Angestoßen hat die Idee der Ortsverband DIE LINKE Porta Westfalica, dessen Mitglieder selbst in der Flüchtlingshilfe aktiv sind.


[Anm. Administration] Wegen einer Systemmigration steht der gesamte Beitrag leider nicht mehr zur Verfügung

Ostereieraktion Porta Westfalica Hausberge

DIE LINKE. Ortsverband Porta Westfalica

Linke Eier und Informationen am Ostersamstag

Zum Osterfest gab es vom Ortsverband der Linken gute Wünsche und Informationen zu unserem Konzept für eine soziale und ökologische Verkehrswende.

Mit unseren Kandidaten für den Kreistag setzen wir uns für ein Sozialticket und die Beantragung aller dafür vom Land bereit gestellten Fördermittel ein.

[Anm. Administration] Wegen einer Systemmigration steht der gesamte Beitrag leider nicht mehr zur Verfügung

 


 

TTIP TAFTA - Warum es uns auch in Porta betrifft

Stoppt das Freihandelsabkommen mit den USA

Hinter dem harmlosen Begriff "Freihandelsabkommen" steckt ein Projekt, das große Auswirkungen für uns alle haben wird - zumindest wenn es nach dem Willen der Wirtschaftslobbyisten geht.

Derzeit handelt ein Beratungsgremium, dem vor allem Wirtschaftsvertreter der Global-Player angehören, Konditionen aus. Ohne Transparenz und vorbei an allen 

[Anm. Administration] Wegen einer Systemmigration steht der gesamte Beitrag leider nicht mehr zur Verfügung


 

Öffentlicher Nahverkehr in Porta Westfalica

Bus- und Bahnverkehr in Porta Westfalica

Schön, dass uns die Mobil-Agenten des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) des Kreises persönlich über den Fahrplan informieren. Wie das MT berichtete, hielt der Informationsbus "Columbus" am 17. Januar auf dem WEZ-Parkplatz Hausberge, um die Bürgerinnen und Bürger über das neue Fahrplanheft und attraktive Angebote der Region zu beraten.

Ein Einzelfahrschein von Hausberge nach Minden kostet aktuell 3,50 €, von Kleinenbremen gar  4,60 €. Für Bürgerinnen und Bürger, die sich kein Auto leisten können, eine stattliche Summe!

[Anm. Administration] Wegen einer Systemmigration steht der gesamte Beitrag leider nicht mehr zur Verfügung


 

 

Zurück zum Kopf der Seite